Glaube im Krieg

“…du sollst nicht töten, es wird natürlich gemacht…”

glaube im krieg glaube im krieg glaube im krieg

Friedenseinsatz in Afghanistan – wahrscheinlich die größte Herausforderung für die Soldaten der Bundeswehr seit ihrer Gründung im Jahre 1955.

Unterstützung der Zivilbevölkerung und Polizeiausbildung gehören offiziell zu den Einsatzgebieten der deutschen Truppen, die in der Region Kundus stationiert sind. Aufbauhilfe ohne direkten Kontakt mit dem Feind!?

Spätestens seit den Geschehnissen um das Fallschirmjägerbataillon 373 aus Seedorf zu Ostern 2010, ist die Verharmlosung mit dem Begriff Friedenseinsatz respektlos gegenüber den Gefallenen und den Trauernden.

Für die betroffenen Kameraden und Familien geht die Trauerbewältigung aber viel weiter und verändert teilweise ihr gesamtes privates und berufliches Leben.

Die wenigsten Soldaten sind nach den einschneidenden Erlebnissen zu einem weiteren Einsatz fähig, häufig sind Therapien notwendig und vielen hilft dabei die geistliche Seelsorge und ihr Glaube.

Wie werden die Soldaten auf ihren Einsatz und die Gefahrensituationen in Afghanistan vorbereitet und sind sie sich der kommenden Belastungen bewusst? Der britische Militärpfarrer Cole Maynard sagte einmal, es gäbe im Schützengraben keine Atheisten. Werden die Soldaten im Kriegsgebiet gläubige Christen oder verlieren sie ihren Glauben unter den Qualen der Schlacht?